Foto-Inszenierungen

 

Spontane Improvisation

Spontan improvisierte Foto-Inszenierungen können einen reichhaltigen Fundus bieten, mehr oder weniger im Dialog mit dem Fotografen, frei assoziierend und spielerisch aus der eigenen Fantasie zu schöpfen.

Und meistens entstehen daraus höchst lebendige und facettenreiche Motiv- und Themenlinien für eine breite Skala an künstlerisch interessanten Bildern.

Es liegt außerdem in der Natur der Sache, dass sich darin nicht selten auch Anknüpfungen an „innere Stoffe“ bieten, die uns bewusst oder unbewusst angehören, uns in der einen oder anderen Weise tangieren und beschäftigen.

In solchen spontan-künstlerischen Manifestationen, können wir sie uns – im Zuge einer schöpferisch-ästhetischen Verkörperung und Darstellung – bewusst machen und gestalterisch aneignen. 

 

Foto-Imaginationen in künstlerischen Darstellungen von Träumen, Fantasien und inneren Stoffen

Wiederkehrende szenische Motive im Kopf-Kino, in Form von Vorstellungen, Fantasien oder auch nächtlichen Träumen, sind keine Seltenheit. Manche dieser Filme verweisen auf eingeprägte Ängste oder ungelebte Wünsche und Sehsüchte, zu denen sich offen zu bekennen, nicht immer leichtfällt.

Andere wiederum sind keineswegs problembehaftet für uns, und es bereitet vielleicht einfach nur Freude und eine kreative Bereicherung, damit zu spielen und sie künstlerisch zu inszenieren, wie bei diesen beiden Freundinnen hier.

In jedem Fall aber sind es innere Motive, die, mit den Mitteln der Kunst zu erforschen, lohnend sein kann, lohnend für die Selbst-Erkenntnis, so auch für die Selbst-Aneignung, und -Akzeptanz.

In beiden Fällen jedoch bieten solche Inszenierungen entsprechenden szenischen Motiv- und Handlungs-Strängen einen geschützten sowie experimentellen Rahmen, vergleichbar mit dem Schreiben oder weiteren Feldern der Kunst.

Dadurch bringen wir diese Themen aus unserem Inneren gestalterisch nach außen, lassen sie für uns sowohl sichtbar als auch konkret erfahrbar werden.

Indem wir ihnen in schöpferischer Weise Ausdruck verleihen, und dabei einen Platz im Äußeren geben, ohne dass wir uns damit anderen notwendigerweise zu zeigen brauchen, sondern einfach erst einmal nur für uns selbst, können wir damit wertvolle Prozesse anregen, innerlich wie auch in unserem äußeren Leben.

 

In mehreren Etappen:

Wir erforschen mit der Kamera spielerisch, und begleitend dazu auch im verbalen Dialog, was Sie in welcher Weise bewegt, und reflektieren diese Themen, soweit gewünscht, dann nach der Session, und anhand der Bilder gemeinsam.

Selbst, wenn sich dabei nicht auf jede Frage immer gleich eine Antwort findet, können Fotos aus solchen Impro-Sessions helfen, die darin abgebildeten Themen für uns zu schärfen und neue Fragestellungen nach und nach hervorzubringen, die wiederum weitere Schritte auf unserem Weg weisen … durchaus auch in Richtung einer wachsenden inneren Befreiung und eines gekräftigteren Selbstbewusstseins.

Denn mit den „inneren Stoffen“ vertrauter zu werden, mit ihnen umzugehen, stärkt uns darin, zu sich zu stehen. Dadurch lassen sich Bewegungen anstoßen, die aus stagnativen Schleifen herausführen können.

Und unabhängig davon kann dieser bewegende Spiel-Rahmen auch ganz viel Freude und Vergnügen bereiten, sowie natürlich eine Fülle an ästhetischer Bereicherung hervorbringen.

 

Eigen-Referenzen

Neben meinen fotografischen, tanzpädagogischen und (bewegungs-) therapeutischen Hintergründen sind es in diesem Zusammenhang auch die Erfahrungen, die ich als Gast-Dozent und Bewegungslehrer an der Schauspielschule des Prinzregenten-Theaters in München sammeln konnte.

Mehr zu meiner gesamten Vita unter http://tango-a-la-carte.de/tango-vita